Mai 12 2010

Das Wunderding namens Nexus…

…oder: ein paar Nachteile hats doch noch…

Nachdem ich nun seit einiger Zeit, stolzer Besitzer eines Nexus One bin, ist es nun an der Zeit einen Kurzzeittestbericht abzugeben.

Schneller als das Iphone
Das Google-Phone ist von der Performance her dem Iphone um Längen voraus. Die Apps öffnen sich gleich nach dem Druck auf das gewünsxchte Icon. Auch die 5 Megapixelkamera mit digitalem Zoom und Blitz, lässt das Apple-Gerät alt aussehen.

Ein weiterer Vorteil des Gerätes: Es ist nicht an ein Programm wie Itunes gebunden. Einfach anhängen und man kann die Daten bequem per Ordnerverwaltung hin und her schieben.

Datenschutzeinstellungen
Erstaunlicherweise kann man sehr gut bestimmen, welche persönlichen Daten an Google weitergeleitet werden.
Und im Market ist bei jeder App ersichtlich, welche Funktionen des Gerätes sie verwendet.
Der erste Nachteil ist jedoch ganz klar: Im Market hat es Apps für Androidgeräte, die auch schon älter sind. Man muss hier also ein wenig überlegen, bevor man sich eine App herunterlädt.

Im Gegensatz zum Iphone, ist man jedoch nicht an einen einzigen App-Store gebunden, man kann auch Softwarte von anderen Webseiten installieren, was natürlich auch gewisse Sicherheitsrisiken bergen kann.

Die Sache mit  WiFi und 3G

Desweiteren ist mir aufgefallen, dass das 3G-Modem manchmal nicht automatisch Verbindung aufbaut, nachdem man die Wlan-Verbindung gekappt hat, was meines Erachtens ein solches Gerät nun mal einfach können muss. Ich hoffe, dass dieser kleine Fehler beim nächsten Update ausgemerzt sein wird.

Fazit

Im Grossen und Ganzen kann man sagen, dass das Nexus One dem Iphone gut die Stirn bieten kann, auch wenn es wohl nie solche Verkaufszahlen wie das Gerät aus Cupertino herankommen wird.

Es gibt definitiv nichts, was ich am Iphone hatte, was ich nun beim Nexus vermissen würde, im Gegenteil, die freie Software Android hat viele Vorteile und wenige Nachteile.

Deshalb arbeite ich nun lieber mit einem Roboter als mit angebissenem Obst :)

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Mai 09 2010

Der Sinn des Lebens?

Ursprünglich hochgeladen von Igwigg

“Der Sinn des Lebens ist es, den Sinn des Lebens zu suchen. Sobald man diesen gefunden hat, macht das Leben keinen Sinn mehr.”

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Mrz 16 2010

Killerspiele bedrohen die Welt…

… oder: Mein Fazit zur Podiumsdiskussion.

Killerspiel

Vorneweg: Die Bezeichnung “Killerspiel” ist ein Begriff, der völlig fehl am Platz ist, von den Medien und Befürwortern des Verbotes gerne verwendet wird (ist so schön angsteinflössend) und der eigentlich ein Spielgenre bezeichnet, welches in der Fachsprache und in Gamerkreisen unter den Namen “Egoshooter” bekannt ist.

Nun gibt es Politiker, welche ein Verbot von diesen Spielen fordern, weil sie damit angeblich Probleme lösen.

Einer dieser Politiker ist Roland Näf, Vizepräsident der SP-Bern.
Gestern Abend gab es eine Podiumsdiskussion, die von tink.ch organisiert wurde.

Auf Befürworterseite durfte man den obengenannten Herrn Näf begutachten. Desweiteren hatte es noch eine Mutter von zwei Kindern, welche für das Verbot zu sein vorgab, meines Erachtens aber eher nur um Hilfe rief, da sie wohl einfach nur von der Materie überfordert ist.

Auf Seiten der Gegner war ein Vertreter von gamerights.ch und ein Vertreter der jugendlichen Spielern. Diese Beiden kamen selten zu Wort, aber wenn sie was sagten, machte es Sinn.

Wenn man den Worten von Herrn Näf glauben will, ist fast jeder zwischen 16 und 37 Jahre alte Mann ein potenzieller Mörder und mit Kinderpornokonsumenten gleichzusetzen.
Zu dieser Aussage gab es eine geniale Reaktion von einer Zuschauerin, welche auch für das Verbot ist.
Sie verurteilte das Statement von Näf, da sie es nicht akzeptiert, dass er ihre Kinder als Mörder verurteilt.

Nachdem die Diskussion jetzt vorbei ist, und sich Näf einigen Fragen gekonnt entzogen hat kann man nun das Fazit ziehen: “Ich habe, ich bin, ich tue” waren so ziemlich die Worte, die Näf am liebsten verwendet hatte. Es machte.den Anschein, dass er für alles eine Motion eingegeben hat.
Desweiteren sei er “der engagierteste Sozialpolitiker im Kanton” und “eigentlich muss man über das Killerspielverbot gar nicht mehr diskutieren”, er kenne die Politiker, die darüber entscheiden und “das Verbot wird eingeführt”.

Meiner Meinung nach ist es jedoch wichtig, darüber zu diskutieren, da es hier schliesslich um mehr geht als nur ein Vertriebsverbot von Egoshootern. Im Prinzip geht es um die nicht akzeptierbare Bevormundung des Bürgers durch den Staat.

Egal, ob man diese Spiele wirklich braucht oder nicht, es darf nicht sein, dass erwachsene Menschen kriminalisiert werden, nur weil sie an Ihrem PC ein Spiel spielen, das Anderen nicht gefällt.
Es kommt kein Lebendiges Wesen zu Schaden, wenn ich Counterstrike, Call of Duty usw. spiele. Wo ist also das Problem?

Bei den Befürwortern wird immer gerne das Wort Amoklauf in den Mund genommen, jedoch vergessen die Meisten, dass die betreffenden Taten von 17-25jährigen begangen wurden und man bei den meisten Jugendlichen in dem Alter Egoshooter auf dem Computer finden kann.

Meiner Meinung nach liegt das Grundproblem in anderen Bereichen, wie z.B. Erziehung, Mobbing in der Schule usw.
Viele Eltern und Lehrer sind damit überfordert, ihren Schutzbefohlenen eine anständige Erziehung zukommen zu lassen.

Aber anstelle von Verboten sollte man Hilfestellung für diese Menschen geben, die Möglichkeit sich zu informieren, Kurse, Anlaufstellen usw.

Denn ein Verbot bewirkt allerhöchstens, dass das Verbotene erst recht interessant wird und dass man es ausprobieren muss, nur weil es verboten ist.

Ich fordere einen verstärkten Jugendschutz bei Games (PEGI verbindlich machen, Werbeverbot bei Spielen ab 18 wären schon nur zwei Punkte, die man ohne grossen Aufwand realisieren könnte.), Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen (Workshops, Kurse, Infoabende) und Lehrpläne, die sich vernünftig mit dem Thema mediale Gewalt beschäftigen.

Denn ich bin mir sicher, dass diese Schritte mehr bringen, als ein Verbot, welches die Egoshooter tabuisiert und den Eltern die Möglichkeit gibt zu sagen:”Ach Killerspiele sind eh verboten, darüber brauch ich mit meinen Kindern nicht zu sprechen.”

Ich bin nachwievor davon überzeugt, dass Aufklärung mehr bringt als Verbote!

Nun geht die Frage an Euch weiter, liebe Leser.
Macht ein Vertriebsverbot von Egoshootern wirklich Sinn?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten

Angrod

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