Dez 08 2009

Werbung in eigener Sache…

…oder: Jobsuche 2.0

Nun ist es also soweit. Mein Arbeitgeber hat mir vor Kurzem eröffnet, dass das Mandat auf dem ich momentan arbeite, abgesetzt wird, was zur Folge hat, dass ich per 1.1.10 weniger Stunden arbeiten kann. Da ich zu solchen Konditionen nicht mehr weiterarbeiten kann, bin ich nun auf der Suche nach einer geeigneten Stelle.

Nebst den normalen Bewerbungsvorgängen versuche ich nun auch, mir das Web 2.0 zu Nutze zu machen. Und hier kommt Ihr ins Spiel. Helft mir, bis Anfang Januar ‘10 einen Job zu finden! Das vielgelobte Web 2.0 sollte doch sowas möglich machen. Schon öfters fanden Leute dank Twitter, Facebook und Co. einen Job, also will ich das doch auch mal versuchen.

Zu mir:
Momentan arbeite ich in einem Callcenter im Bereich Inbound, habe aber auch schon Erfahrungen im Outbound gesammelt. Meine Tätigkeiten beinhalten hauptsächlich Sachbearbeitung und Kundenbetreuung, aber teilweise auch Verkauf.

Mein Ziel ist es, mich im Bereich der Webentwicklung weiterzubilden, weshalb ich natürlich sehr gerne bei einer Webagentur oder ähnlichem arbeiten würde, mit Schwerpunkt Kundenbetreuung und Support, aber auch mit der Möglichkeit, mich fachlich weiter zu entwickeln und mich somit auch in anderen Bereichen einbringen zu können.

Ich bin:
Kommunikativ, stressgeprüft, schnell lernfähig, ehrgeizig, wissbegierig, hartnäckig, zielstrebig, kreativ.

Ich kann:
Mit folgenden Betriebssystemen umgehen: Windows, Mac OSX, Linux

Mit diesen Programmen problemlos arbeiten: MS Office, Adobe Creative Suite, Aptana Studio

Habe ich Euer Interesse geweckt? Gibt es noch Fragen, die ich beantworten kann? Dann rufen Sie mich an (078 907 30 80) oder senden Sie mir ein E-Mail. Am besten gleich JETZT!

P.S. Selbstverständlich stelle ich gerne meine kompletten Bewerbungsunterlagen zur Verfügung. Eine kurze Mitteilung an matthias.mueller@angrod.ch genügt!

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Nov 30 2009

Abschliessende Worte…

.. zum heutigen Abstimmungstag.

Liebe Freunde, die Minarettinitiative wurde also angenommen, auch wenn dies nicht Jedem passt.

Einige, um nicht zu sagen viele von Euch, haben mit Entsetzen darauf reagiert, sich für unser Land geschämt und sogar die Befürworter als Rassisten oder Nazis abgestempelt.
Nun, die Initiative wurde vom Volk angenommen, das heisst, die Mehrheit der Stimmberechtigten sind in Euren Augen also Verräter am eigenen Land?

Wenn ich auch keiner Religion angehöre möchte ich, dass Ihr eins bedenkt: Unser Land, unsere Verfassung basiert auf christlichen Werten. Hat das Christentum jemals andere Religionen neben sich geduldet? Genau, eigentlich nicht!

Zudem: Das Verbot von Minaretten bedeutet ja nicht das Verbot des Islams. Es bedeutet nur, dass das Volk es nicht hinnimmt, dass noch mehr religiöse Machtsymbole die Landschaft verschandeln (seien wir mal ehrlich: es reicht doch schon, dass an jeder Ecke eine Kirche steht).

Meines Erachtens ist das Verbot hauptsächlich ein Zeichen gegen den Extremismus und gegen den Willen überall eine Machtdemonstration aufstellen zu wollen, denn richtige Muslime brauchen kein Minarett, sowie auch richtige Christen keine Kirche brauchen.
Um seinen Glauben wirklich Leben zu können, braucht man eigentlich nur sich selbst und die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können. Dafür reicht aber auch ein Zimmer, ein Saal oder sonstwas. Dafür braucht man keine Tempel, Kirchen, Moscheen oder Synagogen.

Im christlichen Glauben heisst es sogar, dass der Mensch als Ganzes ein Tempel Gottes ist. Wie das bei den anderen Religionen aussieht weiss ich nicht, aber ich gehe nicht davon aus, dass es gross anders ist.

Deshalb: schämt Euch nicht für diesen Entscheid, sondern wehrt Euch gegen religiösen Fanatismus, der behauptet, dass es Kirchen oder Minarette braucht!
Und lebt Euren Glauben! Denn den kann Euch niemand verbieten!

In diesem Sinne: Gute Nacht

Angrod

Andere Meinungen:

“Minarettinitiative Abstimmungsresultat – gemach, gemach!” – von Andreas von Gunten

“Meine Analyse zum heutigen Resultat der Minarettinitiative” – von annu.biz

“Elfenbeintürme statt Minarette in der Schweiz” – von Benkö

“Minarette verboten!” – von Emeidi

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Nov 25 2009

Die “sauberen” Machenschaften der Firma Lautundspitz…

…oder: Wie Userdaten dort behandelt werden…

Neulich war in Zeitungen zu lesen, dass die Firma Lautundspitz Schweiz AG Adressen und Telefonnummern von ihren Usern verkauft hat, und diese dann von einer Versicherung mit Werbeanrufen belästigt wurden, ohne da jemals zugestimmt zu haben.

In der Stellungnahme dazu schreibt LuS, dass sie die Daten nicht verkauft hätten, und dass die Daten von einer Person eingesehen wurden, die angeblich mit einer Unterschrift bestätig hat, dass die Daten nicht verwendet werden.  Angeblich sei das aber nicht so gelaufen.

Gut, das ist möglich, aber relativ unglaubwürdig.

Denn wenn man mal ein wenig im Handelsregister sucht findet man in den Geschäftsleitungen von der Firma Conbene GmbH und der Firma Lautundspitz AG interessante Einträge:

Conbene GmbH Handelsregistereintrag

Lautundspitz Schweiz AG Handelsregistereintrag

Und was sieht man da? Genau… Irgendwie sind da doch fast dieselben Leute drin. Kann das wirklich ein Zufall sein?

Nun, dies ist möglich, erscheint aber unter gegebenen Umständen sehr unwahrscheinlich.

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